Frage: “Manches in unserem Leben ist uns sehr wichtig, anderes eher unwichtig. Ich schreibe Ihnen jetzt einige Dinge vor und sie sagen mit anhand der Auflistung, wie wichtig für Sie persönlich die einzelnen Dinge sind.”
- Familie 90%
- Freunde 88%
- Freizeit 85%
- Bildung 79%
- Beruf 78%
- Kultur 60%
- Politik 49%
- Religion 48%
Repräsentationsbefragung von 2000 Personen ab 14 Jahren
Quelle B.A.T Freizeit Foschungsinstitut
Der Beruf, das Lebensideal von einst, ist mittlerweile auf den fünfeten Platz der Werteskala gefallen. Noch vor einigen Jahren hielten die Deutschen ihren Beruf für wichtiger als die Freizeit. Heute geben drei “F” dem Leben einen Sinn: Familie, Freunde, Freizeit. Das Leben ist nicht nur mehr zum Arbeiten und Schaffen da. Erwerbsarbeit bleibt lebenswichtig, aber der Absolutansspruch der Berufsethik hat sich überlebt. Nur noch die Selbstständigen, die leitenden Angestellten und Beamten sprechen sich für die zentrale Lebenebedeutung des Berufs aus. Ganz im Gegensatz dazu hält jeder vierte Bezieher von Einkommen bis zu 1.500 Euro den eigengen Beruf für “weniger wichtig” oder gänzlich “unwichtig”. Für die Mehrheit der Deutschen hat die Berufsarbeit ihren Mythos verloren.
