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Freizeit contra Familie

Die Gefahr einer kindelosen Freizeitkultur besteht bei anhaltender Kinderlosigkeit in allen westlichen Industrieländern. Den größen Geburtenrückgang verzeichnet Deutschland. In den Vorstellungen vieler Bundesbürger schließen sich Kinderwunsch und freizeitorientierter Lebenstil weitgehend aus. Befürchtet werden deutliche Einschränkungen der persönlichen Freizeitinteressen. Für jeden zweiten Mann unter 30 sind mittlerweile Freunde, Hobby und Uralubsreise wichtiger als Ehe, Kinder und Familiengründung.

49% wollen auf ihre persönliche Freiheit und Unabhängigkeit in der Freizeit nicht verzichten. Ihre Begründung: “Man kann auch so glücklich leben!” Und auch die überwiegende Mehrheit aller unverheirateten Männer genießt ihr Freizeitleben ohne familiäre Verpflichtungen nach dem Grundatz: “Meine persönlichen Friezeitinteressen sind mir wichtiger als heiraten und eine Familie gründen.”

Wenn sich der Trend “weg von Ehe und Kindern” nicht verstärken soll, muß die Familienpolitik neue Wege gehen. Sie muß überzeugende Konzepte für ein neues Leitbild der freizeitaktiven Partnerschaft in der Familie liefern, damit sich Familenorientierung und Freizeitorientierung nicht mehr ausschließen brauchen.


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