Geschichtlich gesehen bezeichnen wir einen Ort, an dem Produzenten und Händler ihre Waren anbieten und wo Interessenten einkaufen, als „Markt“. Freilich, diese ursprüngliche Form des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten ist heute nur noch ein Teilbereich des inzwischen äußerst vielfältigen Begriffes „Markt“.
Einige Beispiele:
Wir sprechen von der „Marktwirtschaft“, von „Planwirtschaft“. Die sogenannten „National Märkte“ entsprechen in der Regel räumlich den Staatsgrenzen der einzelnen Länder und werden vor allem durch Zoll-, Handels- und Devisenbestimmungen sowie auch durch Reisevorschriften „Visumzwang usw.) gegenüber anderen Märkten abgrenzt.
Im wirtschaftlichen Alltag sprechen wir sehr oft von branchenbezogenen Märkten, wobei diese nationalen oder internationalen Charakter haben können; etwas Kapitalmarkt , Holzmarkt, Lebensmittelmarkt, Energiemarkt, Freizeitmarkt, Urlaubsmarkt usw.
Eine generelle Einteilung der Herkunftsmärkte empfiehlt sich auch nacht nationalen Merkmalen, z.B. Gleichsprachigkeit, gleiche geographische Distanzen,, Zugehörigkeit zu bestimmten Kulturkreisen usw.
