Ein wesentliches Kriterium ist außerdem der Faktor Zeit. Wir legen möglichst genau fest, zu welcher Zeit und mit welchem Aufwand die Ziele verwirklicht werden sollen. Im allgemeinen ist folgende Gliederung üblich:
- kurzfristig (etwas die kommende Saison, ein Kalender- oder Geschäftsjahr)
- mittelfristig (bis zu 5 Jahren)
- langfristig (mehr als 5 Jahre)
Manche Marketingziele erfordern bestimmte Mindestfristen; eine Imageänderung wird beispielweise nur mittel- bzw. langfristig möglich.
Faustregel: Je Kürzer wir ein Ziel erreichen wollen, desto höher wird der Aufwand dafür sein müssen. Wichtig ist es, die Marketingziele klar zu formulieren und schriftlich genau festzuhalten. Notizen wie „stärkere Auslastung“ genügen nicht. Wir müssen schriftlich festlegen, welche Kategorie zu welcher Zeit und in welcher Höhe bessere Auslastungen erreichen soll. Dadurch wird auch die unbedingt notwendige Kontrolle der Ergebnisse ermöglicht bzw. erleichtert.
Die Ziele sollen erreichbar sein „Erreichbar“ soll aber nicht bedeuten, dass das Ziel sehr leicht, sozusagen von selbst verwirklicht werden kann. Dies wäre Selbstbetrug. Es handelt sich also um eine Zielsetzung, die zum Zeitpunkt der Festlegung realistisch erscheinen muss. Sollte das Ziel nicht erreicht werden, ist das durchaus kein Grund zur Panik. Wir erwähnten schon die vielen Variablen, die einer Zielverwirklichung entgegenarbeiten können.
Merke: Besser einmal ein Ziel verfehlt, als ziellos arbeiten!
